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Geschichte Harz

Geschichte des Harz



Die ersten Stämme, welche die Gegend des Harzes besiedelten waren neben den Hermunduren vor allem die Chatten und die Cherusker. Doch auf Grund des recht rauen und kühlen Klimas mieden sie die höher gelegenen Regionen und hielten sich vorwiegend in den besser zu bewirtschaftenden Tälern auf. Nach der Schlacht im Teuteborger Wald im Jahr 9 n. Chr. wurden die Männer des Cherusker- Stammes geschlagen und der Harz blieb viele Jahrhunderte vom römischen Einfluß fast unberührt.



Nachdem Heinrich I. 919 König und einige Jahre später Kaiser wurde, fand die Eingliederung des Harzes in das Kerngebiet des Deutschen Reiches statt, bei welchem die Unteilbarkeit vorgeschrieben wurde. Die nachfolgenden Könige Otto I. und Otto II., sowie Heinrich II.- IV ließen eine Vielzahl der heute noch zu bewundernden Burgen und Schlösser in der Region erbauen und trieben die Wirtschaft und das kulturelle Leben in der Region voran.

Quedlingburg wurde zur Kaiserstadt ernannt und stellte jahrhunderte lang die Residenz der herrschenden Landesfürsten dar. Erst im 13. Jahrhundert, nachdem die ersten Erzgesteine im Oberharz entdeckt wurden, begannen die Leute sich auch in dieser unwirtlichen Region anzusiedeln. Besondere Steuerfreiheiten, kostenloses Holz und anderer Vorteile sollten es den Menschen noch leichter machen, sich in die raue Gebirgsregion zu begeben.

Nach dem Ende des 30 jährigen Krieges im Jahre 1648 war ein Großteil der Region stark verwüstet und die gesamte Bevölkerung war vom Jahrzehnte andauenden Krieg stark gebeutelt. Vor allem die Zersplittung der einzelnen Gebiete brachte in den nächsten Jahrzehnten erhebliche wirtschaftliche Schwierigkeiten mit sich, welche erst im 18. Jahrhundert, nachdem die Preußen große Teile des Harzes übernahmen, überwunden werden konnten.

Die Gründung des Zollvereins im Jahre 1834 und 1871 dann die Gründung des Deutschen Reiches durch Bismarck trieben dann die Wirtschaft nicht nur des Harzes, sondern des ganzen Landes voran. Im Laufe der Hitler- Diktatur kam es zum Bau des bei Niedersachswerfen gelegenen Konzentrationslagers Dora, welches noch heute für Besucher zugänglich ist.

Die nach dem Ende des Krieges erfolgte Teilung Deutschlands war besonders in der Grenzregion des Harzes spürbar und erst im Jahre 1990, nach der Wiedervereinigung der Bundesrepublik, wurde der Harz wieder zum Mittelpunkt des Landes.



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